PDF verkleinern: So werden deine Dateien kleiner
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Große PDFs entstehen fast immer durch Bilder – eingescannte Seiten, Fotos oder hochauflösende Grafiken. Die wirksamsten Hebel sind deshalb: Bilder mit geringerer Auflösung speichern, überflüssige Seiten entfernen und schon beim Scannen die richtigen Einstellungen wählen.
Warum ist mein PDF so groß?
- Scans: Jede Seite ist ein Foto – in Farbe und mit 300 DPI schnell mehrere hundert Kilobyte pro Seite.
- Fotos: Handyfotos haben viele Megapixel und werden oft unverändert eingebettet.
- Eingebettete Schriften: meist nur ein kleiner Anteil, bei vielen Schriften aber spürbar.
- Altlasten: Mehrfach bearbeitete PDFs enthalten manchmal unnötige, doppelte Objekte.
1. Komprimieren
Mit PDF komprimieren wählst du zwischen verlustfreier Optimierung („Leicht“) und einer Neuberechnung der Seiten mit geringerer Auflösung („Empfohlen“, „Stark“). Das Tool behält automatisch die kleinste Variante.
2. Überflüssige Seiten entfernen
Leere Rückseiten, Werbeseiten oder Anlagen, die niemand braucht: Mit PDF organisieren löschst du sie in wenigen Klicks.
3. Aufteilen
Muss das Dokument trotzdem vollständig verschickt werden, teile es mit PDF teilen auf mehrere Dateien auf.
4. Richtig scannen
| Einstellung | Empfehlung für Dokumente |
|---|---|
| Auflösung | 150–200 DPI für Bildschirm und E-Mail, 300 DPI nur für Druck oder Texterkennung |
| Farbmodus | Graustufen oder Schwarz-Weiß, wenn keine Farbe nötig ist |
| Dateiformat | direkt als PDF scannen, nicht als TIFF |
5. Bilder vorher verkleinern
Erstellst du ein PDF aus Fotos, verkleinere sie vorher mit Bildgröße ändern oder Bilder komprimieren. Für ein A4-Dokument genügen meist 1500–2000 Pixel an der langen Seite.
6. Neu exportieren
Wenn du das Original in Word oder einem anderen Programm hast, lohnt sich ein erneuter Export mit einer Einstellung wie „Für Bildschirm optimieren“ oder „Kleinste Dateigröße“.